Google Ads Betreuung: Agentur oder Inhouse – Was lohnt sich?

Kurz gesagt
Ob Agentur oder Inhouse sinnvoller ist, hängt vor allem vom Mediabudget ab: Unter 1.500 € monatlich lohnt eine schlanke Agenturlösung meist mehr als eine Vollzeitstelle. Ab 2.500 € Mediabudget kippt das Kostenverhältnis zugunsten der Agentur. Für komplexe Produkte oder hohe Budgets empfiehlt sich ein Hybridmodell.
- Agenturbetreuung kostet seriös ab 300 €, typisch 800–2.500 € monatlich.
- Junior-SEA-Manager kostet inhouse 3.500–4.500 € brutto pro Monat.
- Google Ads liefert im Schnitt 2–8 € Umsatz pro eingesetztem Euro.
- Hybridmodell empfiehlt sich ab ca. 15 Mitarbeitern mit Marketing-Verantwortlichem.
Eine Agentur kostet im Schnitt 20 % mehr als Inhouse-Betreuung, liefert aber in den meisten KMU-Szenarien schneller messbare Ergebnisse. Warum das so ist und wann die Rechnung kippt, zeigt dieser direkte Vergleich.
Was Google Ads Betreuung wirklich kostet
Die Gesamtkosten einer Google-Ads-Kampagne bestehen aus vier Blöcken, die viele Unternehmen beim Vergleich vergessen:
- Mediabudget: Das Geld, das direkt an Google fließt.
- Betreuungskosten: Agentur, Freelancer oder Inhouse-Gehalt.
- Tracking- und Datenkosten: Conversion-Tracking, Consent-Management, CRM-Anbindung.
- Funnel- und Landingpage-Kosten: Ohne starke Angebotsseite verpufft jedes Budget.
Der durchschnittliche Klickpreis liegt im Search-Netzwerk bei 0,88 €, im Shopping bei 0,43 €, bei Performance Max bei 0,71 €. Diese Zahlen bestimmen, wie weit ein Mediabudget trägt, bevor Betreuungskosten ins Gewicht fallen.
Aus unserer Praxis bei itandconsulting: Unternehmen mit einem Monatsbudget unter 1.000 € zahlen bei einer Agentur prozentual mehr als bei einer Inhouse-Lösung. Ab 2.500 € Mediabudget dreht sich das Verhältnis.
Inhouse: Kontrolle hat ihren Preis
Inhouse-Betreuung klingt günstiger. Die Realität sieht anders aus.
Ein Junior-SEA-Manager kostet inklusive Nebenkosten 3.500 bis 4.500 € brutto pro Monat. Dazu kommen Tool-Lizenzen, Weiterbildungskosten und die Zeit, die Führungskräfte für Einarbeitung und Qualitätskontrolle aufwenden. Wer Google Ads intern betreibt, braucht außerdem Zugang zu Branchen-Benchmarks, die eine Einzelperson kaum aufbauen kann.
Der strukturelle Nachteil: Ein Inhouse-Mitarbeiter betreut ausschließlich Ihr Konto. Eine Agentur verwaltet 20, 50 oder 100 Konten parallel und erkennt Muster, die im Einzelkonto unsichtbar bleiben.
Das heißt nicht, dass Inhouse immer schlechter ist. Für Unternehmen mit sehr spezifischem Produktwissen, komplexen Feeds oder internen Datenzugängen kann eine Inhouse-Kraft den Agentur-Nachteil beim Branchen-Know-how ausgleichen.
Agentur: Wo der Vorteil wirklich liegt
Der Hauptvorteil einer Google Ads Agentur ist nicht die Zeitersparnis. Es ist der Wissenstransfer aus parallelen Kampagnen.
Eine Agentur, die heute für eine Fahrschule in München und morgen für einen Onlineshop in Wien arbeitet, testet Gebotsstrategien, Anzeigenformate und Zielgruppen-Kombinationen in einem Tempo, das ein Inhouse-Team strukturell nicht erreicht. Das beschleunigt die Lernkurve im eigenen Konto.
Dazu kommt Skalierbarkeit: Wenn das Budget von 2.000 auf 8.000 € steigt, wächst der Agenturaufwand moderat. Ein Inhouse-Team müsste dafür personell aufgestockt werden.
Bei itandconsulting arbeiten wir mit Kunden aus dem E-Commerce genauso wie aus dem B2B-Bereich. Die Erkenntnisse aus beiden Welten fließen direkt in die Kampagnenstruktur des jeweils anderen ein. Das ist kein Zufall, sondern Methode.
Google Ads liefert im Schnitt 2 bis 8 € Umsatz pro eingesetztem Euro, bei Search-Kampagnen mit Conversion-Raten zwischen 3,1 und 6 %. Diese Werte erreicht man aber nur, wenn Kampagnenstruktur, Gebotsstrategie und Landingpage zusammenpassen. Genau das sicherzustellen ist die Kernaufgabe professioneller Betreuung.
Die Entscheidung hängt an drei Faktoren
Kein Modell passt für alle. Diese drei Fragen liefern die Antwort für Ihr Unternehmen:
- Wie hoch ist Ihr monatliches Mediabudget? Unter 1.500 € spricht vieles für eine schlanke Agenturlösung statt einer Vollzeitstelle. Über 10.000 € lohnt ein Hybrid-Modell.
- Wie spezialisiert ist Ihr Produkt? Stark erklärungsbedürftige B2B-Produkte profitieren von Inhouse-Wissen über die Zielgruppe. Standardprodukte mit klarem Suchvolumen laufen in Agenturhand effizienter.
- Wie schnell müssen Ergebnisse sichtbar sein? Eine Agentur mit laufenden Kampagnen in Ihrer Branche startet schneller, weil sie keine Lernkurve von null aufbaut.
Einen Überblick über konkrete Betreuungsmodelle und Preisstufen finden Sie auf der Preise-Seite von itandconsulting.
Hybridmodell: Der unterschätzte Mittelweg
Das Hybridmodell kombiniert Agentur-Expertise mit internem Produktwissen. Die Agentur übernimmt Kampagnenstruktur, Gebotsoptimierung und Reporting. Der interne Ansprechpartner liefert Produktdaten, saisonale Prioritäten und Kundenfeedback.
Dieses Modell funktioniert besonders gut für Unternehmen ab 15 Mitarbeitern, die bereits einen Marketing-Verantwortlichen haben, aber keine SEA-Spezialisierung intern aufbauen wollen.
In unseren Projekten bei itandconsulting zeigt das Hybridmodell die kürzesten Reaktionszeiten bei Marktveränderungen: Die Agentur sieht die Daten, der interne Kollege kennt den Kontext. Gemeinsam entscheiden sie in Stunden statt Wochen.
Wer mehr Anfragen und Neukunden gewinnen will, ohne sofort eine Vollzeitstelle zu schaffen, findet im Hybridmodell oft den direktesten Weg.
Sprechen Sie mit itandconsulting über das Modell, das zu Ihrem Budget und Ihrer Wachstumsphase passt. Jetzt Kontakt aufnehmen und ein unverbindliches Erstgespräch vereinbaren.